[P]Rehab: fit durch den Praxisalltag: Teil 3-Brust und Schultern

Im letzten Teil unserer (P)Rehab-Reihe nehmen wir uns Brust und Schultern vor.

 

Eine Studie der Kerman University of Medical Sciences (Iran) zeigt, dass während einer Behandlung 60 % der Zahnärzte für 4 bis 30 Sekunden einer Zwangshaltung ausgesetzt sind. Bei 83 % der 130 teilnehmenden Zahnärzte ließen sich zudem haltungsbedingte Schäden des Bewegungsapparates beobachten. Darunter waren Schulterschmerzen die meistgenannte Beschwerde.

 

Um diesen Problemen vorzubeugen, haben wir mit unseren dNA-Physiotherapeuten die folgenden Übungen entwickelt, die einfach und ohne Equipment auszuführen sind. Wichtig ist, dass ihr die Intensität der Übungen (und ggf. ihre Steigerung) individuell für euch festlegt.

Positiver Nebeneffekt: Etwas Bewegung senkt auch den Stresslevel und hilft gegen Ermüdungserscheinungen.

Übung 1: Stelle dich mit dem Rücken an die Wand. Halte deine Arme dagegen, sodass die Handfläche von der Wand weg zeigt. Strecke deine Arme nun über dem Kopf aus und ziehe die Ellbogen danach nach unten. In dieser Position sollten die Schulterblätter möglichst zusammengezogen sein. Wiederhole den Vorgang.

Übung 2: Falte die Hände hinter dem Rücken. Drücke den Brustkorb nach vorne und die Arme nach hinten, bis du eine Spannung in Brust und Schultern spürst. Halte die Position für 20 Sekunden.

Übung 3: Stelle dich an einen Türrahmen. Lege einen Arm auf Schulterhöhe gegen den Rahmen. Nun mache mit dem gleichseitigen Bein einen Schritt nach vorne und drehe deinen Körper langsam von dem Türrahmen weg. Halte die Position und atme ein paar Mal tief durch, bis die Spannung nachlässt. Wiederhole die Übung auf der anderen Seite.

Übung 4: Falte deine Hände hinter dem Kopf und ziehe deine Ellbogen nach hinten. Drücke deine Brust langsam nach vorne und halte die Spannung für 20 Sekunden.

Teilen:

Share on whatsapp
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on email